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Kreiskultur Kultur machen
Gemeinsam Zukunft gestalten

KreisKultur entwickelt das kulturelle Leben und die kulturelle Zusammenarbeit in der Region Rendsburg-Eckernförde mit Akteur*innen und Partner*innen vor Ort weiter. Dies wird ermöglicht im Rahmen von TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

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Die KreisKultur-Route

Diese Route beschreibt die Stationen, die ein Dorf, bzw. ein Stadtteil im Zuge der Zusammenarbeit mit KreisKultur durchläuft. Der Punkt künstlerische Intervention tritt dabei nur während Phasen der Kontaktbeschränkung durch Covid-19 in Kraft.

1. Bewerbung

Um gemeinsam mit KreisKultur ein individuelles Kulturprogramm zu erstellen, können sich Dörfer, Gemeinden und Stadtteile auf unserer Homepage www.kreiskultur.org bewerben. Nach Bewerbungseingang geschieht ein erster Kontakt per Telefon, um das Interview zu terminieren.

2. Interview

Ein:e Transformationsmanager:in kommt vorbei, um mit einer kleinen Gruppe die Bewerbung zu besprechen und weitere Hintergründe und Informationen zu sammeln. Es wird geschaut wie viel Rückhalt die Bewerbung im Dorf, in der Gemeinde oder im Stadtteil hat. 

3. Jury

Unter Einbeziehung der schriftlichen Bewerbung und einem Bericht der Transformationsmanager:innen über das geführte Interview mit den Bewerber:innen, entscheidet die Jury, welche Bewerbungen eine Förderung durch das Projekt KreisKultur erhalten. 

4. Bekanntgabe

KreisKultur verkündet die Entscheidung der Jury, terminiert entweder den Termin für das erste Pop-Up-Café oder (bei Kontaktbeschränkungen) den Termin für die erste Videokonferenz mit Vertreter:innen des Dorfes, der Gemeinde, des Stadtteils. In der Videokonferenz entscheiden sich die Vertreter:innen gemeinsam für eine künstlerische Intervention.

5. Künstlerische Intervention

(bei Kontaktbeschränkung)

Die künstlerische Intervention hat die Zielstellung Informationen, Orte, Geschichten und Besonderheiten innerhalb der Dorfgemeinschaft, der Gemeinschaft des Stadtteils zu entdecken, zu sammeln und den Zusammenhalt der Bewohner:innen zu stärken.

6. Pop-Up-Café

KreisKultur schafft einen (ersten) Begegnungsmoment um mit Menschen verschiedenster Generationen ins Gespräch zu kommen und die Menschen vor Ort besser kennenzulernen. Wobei lässt es sich besser Geschichten erzählen als bei einem guten Kaffee und möglicherweise regionalem Kuchen?

7. Planungstreffen

Ein Team, bestehend aus Transformationsmanager:innen und Bewohner:innen aus dem Dorf, der Gemeinde, des Stadtteils koordiniert gemeinsam alle weiteren Termine und verteilen anfallende Aufgaben. Das Team ist von da an dafür zuständig, für die KKW eine möglichst vielfältige Gruppe an Teilnehmenden zusammen zu stellen.

7. Kokreative Kulturwerkstatt

(KKW)

An jeweils einem Freitagabend und einem Samstag treffen sich Bewohner:innen, Künstler:innen und Transformationsmanager:innen, um durch kokreatives Arbeiten die Bedarfe der Menschen des Ortes zu sammeln, um daraus Veranstaltungen und Aktionen zu entwickeln. Für den weiteren Verlauf werden Aufgaben verteilt.

8. Kultur Woche

(Ku-Woche)

In der Ku-Woche arbeiten die Bewohner:innen gemeinsam mit den Künstler:innen an der Umsetzung des gewünschten kulturellen Angebotes. In bis zu drei Treffen wird, je nach Umfang des entwickelten Projektes, die Umsetzung vorbereitet oder der Auftakt für eine längere Arbeitsphase gegeben.

9. Proben und Veranstaltung

Nach weiteren möglichen Proben endet die Projektarbeit mit einer Veranstaltung, in der alles präsentiert wird, was das Dorf, die Gemeinde, der Stadtteil erarbeitet oder erprobt hat. Die Veranstaltung wird medial begleitet und überregional beworben.

10. Pop-Up-Café

Am Ende der Route kommen wir noch einmal mit allen Beteiligten vor Ort zusammen und lassen Revue passieren was mit dem Dorf, der Gemeinde, dem Stadtteil bzw. seinen Bewohner:innen passiert ist. Wie kann es weitergehen? Wie bleiben KreisKultur, die Künstler:innen und das Dorf, die Gemeinde oder der Stadtteil im Kontakt?

Förderung

KreisKultur wird gefördert in TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Hosltein und den Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Transformationsgemeinschaft setzt sich zusammen aus der Rendsburger Musikschule, dem Schleswig-Holsteinischen Landestheather, der VHS Rendsburger Ring, dem Freilichtmuseum Molfsee (Landesmuseen SH), dem Nordkolleg Rendsburg und der Kulturstiftung Kreis Rendsburg-Eckernförde.